Gartenteich

Gartenteich mit VerzierungKoiteich Gartenteich mit Fischen

 

Form und Größe

Wer sich entschließt einen Gartenteich als Ruhepol im Garten zu installieren, sollte sich neben dem richtigen Standort auch Gedanken um Form und Größe des gewünschten Teiches machen.

Dabei gibt es nämlich zahlreiche Möglichkeiten und Unterschiede. Wichtig ist zu wissen, für welchen Zweck der Teich genutzt werden soll beziehungsweise, ob Fische in den Teich eingefügt werden sollen. Was Größe und Form angeht, kommt es auf die übrige Gartengestaltung an, da der Teich gut ins Gesamtbild passen sollte. Ist die Gartenanlage eher geschwungen und naturnah angelegt, sollte auch das Teichbecken dementsprechend gewählt werden. Wenn die Gestaltung des Gartens eher architektonisch ist, sind rechteckige, runde oder elliptische Becken empfehlenswert, da diese sich gut ins Gesamtbild einpassen. Neben diesen Faktoren gilt im allgemeinen die generelle Regel: Je größer desto besser. Je größer der Gartenteich desto schneller stellt sich ein natürliches und ökologisches Gleichgewicht her. Damit verringert sich auch der Pflegeaufwand, da sich das ökologische System hauptsächlich von selbst versorgt und reinigt. Zu beachten gilt bei großen Gartenteichen nur, dass man möglicherweise eine Baugenehmigung von der zuständigen Behörden einholen muss. Die Bestimmung sind dabei von Bundesland zu Bundesland verschieden, weshalb es wichtig ist, sich vor dem Bau ausreichend zu informieren und die nötigen Genehmigungen einzuholen, da es sonst zu Bußgeldern oder einem Baustopp kommen kann. Besonders bei der Anschaffung eines Schwimmteiches werden die regulären Maße, die für einen Gartenteich zulässig sind schnell überschritten.

Baumaterialien für den Gartenteich

Viele Gartenteiche werden aus fertigen Kunststoffbecken gefertigt. Der Vorteil dieser Modelle liegt darin, dass sie einfach und schnell anzubringen und sehr robust sind. Der Nachteil ist, das die Kunststoffbecken relativ klein sind und es damit schnell zu Problemen im Bereich der Wasserqualität kommen kann. Das bedeutet, dass mindestens alle fünf Jahre eine Generalüberholung des Gartenteichs fällig wird, bei der alle Verunreinigungen wie Faulschlamm entfernt werden und das Wasser ausgetauscht wird. Nutzt man Teichfolie für den Bau des Gartenteiches hat man wesentlich mehr Möglichkeiten und ist flexibler was die Bauweise angeht. Man unterscheidet zwei verschiedene Arten der Teichfolie. Neben der üblichen Folie aus PVC wird auch Teichfolie aus EPDM immer beliebter. Dabei handelt es sich um synthetisch hergestellten Kautschuk, der sehr robust und flexibel ist. Im Vergleich zu PVC-Folie altert er nicht so schnell, lässt sich aber schwerer verarbeiten und nicht so einfach verkleben und verschweißen. Es ist also wichtig, sich schon vor Baubeginn klar zu werden, welche Materialien man verwenden will, welcher Standort der beste ist und wie viel Geld man investieren möchte.

Teichbecken für Gartenteich