Aufbau eines Naturpools

Schwimmbecken Modell FUN
Rohform eines Fertigbeckens für einen Naturpool  Aufbau eines Naturpools

  Entscheidet man sich für einen Swimmingpool oder Naturpool im Garten, so gibt es wichtige Dinge zu beachten. Der Ablauf zum Aufbau beider Wasseranlagen ist ähnlich und läuft in mehreren Schritten ab. Der Aufbau und die Montage des Beckens wird in der Regel von der Herstellerfirma des Pools übernommen. Für die Aushebung des Erdlochs ist der Kunde jedoch selbst zuständig. Natürlich kann auch der Swimmingpool selbst montiert werden, jedoch ist es ratsamer, den Aufbau vom Fachmann übernehmen zu lassen, so dass am Ende auch alles an Ort und Stelle ist und einwandfrei funktioniert. Außerdem verfügen die Herstellerfirmen über alle nötigen Geräte, wodurch der Aufbau eines Naturpools reibungslos und schnell durchgeführt werden kann.

Der erste Schritt auf dem Weg zu einem privaten Naturpool ist die Aushebung der Baugrube für das jeweilige Beckenmaß, dass gewünscht wird. Die Becken für Pools sind in verschiedenen Größen, Formen und Ausführungen erhältlich, so dass man auch ein passendes Exemplar finden kann, wenn man nicht so viel Platz hat. Zusätzlich zum Becken wird die Flachwasserzone ausgehoben, die typisch für den Naturpool ist. Anschließend wird eine 15 cm dicke Bodenplatte aus Beton gegossen und betoniert. Darauf wird eine 20 mm dicke Schicht Styrodur verlegt. Ist das beendet, kann bereits das Becken in die ausgehobene Grube eingelassen werden. Im Becken befinden sich beim Einbau bereits alle nötigen Düsen, Scheinwerfer und Rohrleitungen, so dass diese nicht im Nachhinein noch installiert werden müssen. Daher ist es wichtig, sich von vornherein im Klaren darüber zu sein, wie das Becken aufgebaut und ausgestattet sein soll, damit alle Faktoren bei der Planung berücksichtigt werden können.

Befindet sich das Becken an seinem Platz, wird es mit 50 cm Wasser befüllt und anschließend mit Magerbeton verfüllt. Dieser Vorgang muss solange wiederholt werden, bis der Tiefbereich komplett verfüllt ist. Ist das geschafft, kommt die Gestaltung der Flachwasserzone an die Reihe. Zuerst muss das Erdreich für den Bereich nach den persönlichen Vorstellungen hergerichtet werden. Dabei ist es wichtig, welche Pflanzen man später um den Naturpool herum setzen möchte oder wie dekoriert werden soll. Ist die Gestaltung beendet, müssen alle nötigen Rohre verlegt werden. Danach wird ein Schutzvlies angebracht und die gesamte Folie verlegt. Wichtig dabei ist, dass die Folie beim Verlegen über den Beckenrand hinaus geht. Im Anschluss wird die Beckenform grob aus der Folie ausgeschnitten, so dass das Dichtmittel im Bereich des Beckenrandes aufgetragen werden kann. Vor dem Aufspritzen des Dichtmittels müssen unbedingt alle Bohrspäne entfernt werden, da das Dichtmittel ansonsten schlecht oder gar nicht bindet. Danach wird der Folienflansch aufgesetzt und im Uhrzeigersinn verschraubt. Die entstehende Flächenpressung ist die Garantie für eine optimale Dichtheit. Die überstehende Folie einfach abschneiden und eine Versiegelungsfuge zwischen Schwimmbereich und Klemmflansch ziehen. Im Anschluss noch das Abdeckprofil auf die Klemmleiste setzen und andrücken.

Im letzten Schritt wird die Dekoration angebracht. Die zuvor ausgesuchten Pflanzen können nun in das vorbereitet Erdreich gesetzt werden und Zwischenräume mit Steinen befüllt werden. Einzelne Akzente lassen sich mit größeren Steinen, Steinplatten oder besonderer Außenbeleuchtung schaffen. Zum Abschluss des Bauvorhabens nur noch das Becken mit Wasser befüllen und fertig ist der eigene Naturpool.